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Ergebnisse
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Inhalte der Folien:
Vorbereitung
auf die mündliche Ausbildereignungsprüfung

Osnabrück, November 2002

Struktur

Praktisch ausbilden
Kompetenz, Lernen, Ziele
Handlungsorientierung
Methodik der betrieblichen Unterweisung
Schriftlicher Unterweisungsentwurf
Unterweisungsproben

Vorstellungsrunde

Was mache ich beruflich?
Was mache ich sonst?
Ziele?
Ziele und Erwartungen für dieses Seminar?
Was soll hier NICHT passieren?

Ablauf der Prüfung

Schriftliche Ausarbeitung einer Unterweisung
Dauer: ca. 15 Minuten
Mit „Fremdazubis"
Halten der Unterweisung vor dem Ausschuss
Fachgespräch über die Unterweisung

Begriffliches

„Kompetenz"
„Lernen"
Lernbereiche:
- kognitiv
- affektiv
- emotional

Brainstorming

Ihre Erfahrungen mit Lehr- und Lernsituationen?
Wann lernen SIE am besten?
Was ist für eine erfolgreiche Lehr-/ Lernsituation notwendig?
Wo sehen Sie Chancen und Grenzen der Ausbildung im Betrieb?

Handlungsorientierung

Was heißt „Handlungsorientierung"?
Wann bilden Sie handlungsorientiert aus?
Ist Handlungsorientierung alles?
Gibt es Situationen / Umstände, in denen sich Handlungsorientierung fast verbietet?

Zielsystem in der Unterweisung

Was? (inhaltliche Operationalisierung)
Wozu? (Ziel)
Wer?
Für wen?
Womit? (Medien- und Mitteleinsatz)
Warum? (Integration, Interdisziplin)
Wie? (Methodik)

Lernziele

Groblernziel
Richtlernziel
Feinlernziel
Verbindungen zur Ausbildungsordnung
„Kennt sich aus mit..." „weiß Bescheid über" -> das sind keine Ziele!

Methodik der Unterweisung

Motivation erzeugen
Vormachen, Vorführen, Vorzeigen
Besichtigen, Erkunden
Fragen
Mind-Mapping
Metaplan / Pinwand

Standardmethoden

Diese Methoden MÜSSEN Sie für die Unterweisungsprobe „drauf" haben
Aber: halten Sie sich im Unterweisungsentwurf nicht sklavisch an eine Methode
Sie können: abwandeln, vermischen... Aber:
Sie sollten wissen, was Sie abwandeln, was Sie vermischen etc.

Begründungen für Methodenwahl

Situationsabhängig
Abhängig von Kontext der Ausbildung
Besondere Situationen
- sauteure Maschinen
- sensible Kundenkontakte
Betriebliche Interessen versus Ausbildungsinteressen

Ergebnissicherung

Arbeitsproben
Projekte
Selbständige Durchführung von Aufträgen
Rollenspiele
Berichte, Referate
Checklisten, Lernkartei
Tests
Unterweisung anderer Auszubildender

Schlüsselqualifikationen

Was sind Schlüsselqualifikationen?
Schlüsselqualifikationen werden i.d.R. nicht über die Ziele der Unterweisung, sondern über die Methoden vermittelt!

Rolle des Ausbilders

Welche Rollen muss der Ausbilder in der Ausbildungssituation übernehmen?
Wie ist Ihr Rollenverständnis als Ausbilder?
Lernberater, Partner, Initiator, Moderator...
Steuerung, Konzeptionierung!
Nicht: der Vorturner und Antreiber!

Entwurf der eigenen Unterweisungsprobe

Muss-Inhalte:
Thema der Unterweisung
Zielgruppe, Ausbildungsberuf
Warum diese Methode?
Unterweisungsthema im Aufgabenrahmenplan
Vorkenntnisse des/r Azubis (kaum!)
Groblernziel, Verschiedene Feinlernziele!
Unterweisungsverlauf (mind. 1 Seite, angemessene Schriftgröße!)
Szene beschreiben (macht Sinn!)
Lernzielkontrolle!

Möglichkeiten der Lernzielkontrolle

Wie bekomme ich heraus, ob der Azubi brav gelernt hat?
Befragung
Vormachen lassen
Schöner: gegenseitige Kontrolle!
Oder: LDL: Erklären Sie das mal Ihrem Kollegen!

Das Prüfungsgespräch I

Ziel: Erkennen, dass Aufbau und Methodenwahl durchdacht und reflektiert sind
Kriterien für die Methodenwahl? Schlüssig?
Alternative Methoden?
Schlüsselqualifikationen für die Berufsgruppe?
Variationen, Hintergründe...

Das Prüfungsgespräch II

Unterschied zwischen Methodik und Didaktik?
Führungsstile in der Unterweisung?
Schätzen Sie, dass Sie Ihre Lernziele erreicht haben?
Wenn nein: Erläutern können, was schiefgelaufen ist!

Ablauf der Unterweisungsprobe

Sie bereiten Ihre Unterweisung schriftlich vor
Sie halten die Unterweisung HIER
Feedback des Ausbilders
Feedback des Auszubildenden
Feedback der Gruppe
Feedback des Trainers