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Grundsatzaussagen zur Modellbildung

 

Grundsatzaussagen: Modellbildung

Modelle: Standards, Vereinfachungen, Kategorisierung, Stereotypisierung...

Focus auf: Optik, Funktionalität, Anschaulichkeit, Steuerbarkeit (Modell der Realität)

Trainingssituation: Veränderbarkeit, Probieren ohne Konsequenzen

Modell ist eine Sondersituation!

  1. Abbildungsmerkmal (Repräsentativität)
    es gibt einen bestimmten Bezug zur Wirklichkeit (Modell ist nicht die Wirklichkeit)
    (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft...)
  2. Verkürzungsmerkmal
    Reduktion auf Teile, von Funktionsfähigkeiten
    Modell hat nicht alle Eigenschaften des Originals
    aber: dies ist keine Oberflächlichkeit, sondern, eine bewusste und gewollte Reduktion
    à gewollte Relativierung der Aussagekraft
  3. pragmatisches Merkmal
    Modell ist für einen Modellbenutzer erstellt (Zielgruppenadäquanz)
    Focus des Verwenders liegt auf bestimmten Möglichkeiten des Modells
    (so gibt Schulz v. Thun keine linguistischen Aussagen zur Qualität von Kommunikation her, sondern nur zur sozialen Interaktion!)

Also: Modelle selbst geben Auskunft über die ihnen zugedachte Art und Weise der Verwendung ("Wozu dient das?")

  1. Modell intendiert eine bestimmte Akzentuierung des Originals
  2. Transparenz: die Wirklichkeit wird in Teilbereichen mehr, in Teilbereichen weniger durchschaubar
  3. Perspektivität
    aus der Perspektive bestimmter Menschen erstellt
    ausgelegt auf bestimmte Fragestellungen
    ausgelegt auf eine bestimmte Zeit

Modelle sind in der Regel nicht abgeschlossen, sondern offen und entwicklungsfähig