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"Handlungskompetenz" (als engere betriebswirtschaftliche Definition von Kompetenz)

Handlungskompetenz wird definiert als die Fähigkeit, in einer Situation zielgerichtet und situationsgerecht  zu handeln. Sie umfasst drei Komponenten:

 

  1. fachliche Kompetenz
Know-How / Fachwissen / Erfahrungen
Kann durch kognitives Lernen erworben werden
  1. methodische Kompetenz:
stellt die Fähigkeit dar, Fachwissen in die Praxis umzusetzen (strategisches Handeln, Ausdruck)
methodische Kompetenz zu erlernen ist schwierig.
  1. soziale Kompetenz:
beinhaltet den Umgang mit Menschen (Hierbei sind insbesondere Kompromiss-, Konflikt-, Kritik- und Teamfähigkeit gefragt.)
Soziale Kompetenz zu erlernen ist fast nicht möglich, da sie Bestandteil der Persönlichkeit und ein Resultat der Veranlagung, der Erziehung und der individuellen Sozialisation darstellt.

Um langfristig erfolgreich zu sein (z.B. langfristige Kundenbindungen zu erreichen) ist es erforderlich, alle drei Bereiche abzudecken bzw. zu beherrschen.

Wichtig ist, dass das Fehlen eines Kompetenzbereichs die gesamte Handlungskompetenz in Frage stellt (ausschließende Kriterien)

Als Beispiele für das Fehlen eines dieser Merkmale werden genannt:

Versicherungs-Vertreter => fehlende Fachkompetenz (kann erlernt werden), hohe Methoden- und Sozialkompetenz
Chaosmenschen => fehlende methodische Kompetenz (bereits schwieriger zu ändern) aber: hohe Fach- und Sozialkompetenz
Ellenbogenmenschen => fehlende soziale Kompetenz (das erlernen von sozialer Kompetenz ist fast aussichtslos) aber: hohe fachliche und methodische Kompetenz!

Die Frage ist, ob bzw. wie es möglich ist, die einzelnen Komponenten der Handlungskompetenz zu messen. Als Ergebnis stellt die Gruppe fest, dass Fachwissen problemlos messbar bzw. festlegbar ist. Methodische Kompetenz kann bis zu einem gewissen Grad beurteilt werden. Soziale Kompetenz ist jedoch nicht messbar.